ODEG Süd-Mecklenburg

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Pressemitteilungen aus Süd-Mecklenburg

06. Juli 2011

GDL-Streik: „Blaues Auge“ für die arbeitenden Mitarbeiter?

Berlin, 06.07.2011 – Am 3. Juli ab 12 Uhr hat die GDL einmal mehr zum Streik der Triebfahrzeugführer aufgerufen. Von den ca. 130 Triebfahrzeugführern bei der ODEG beteiligen sich ca. 40 an den Streiks der GDL. Der Schwerpunkt des Streiks liegt in Berlin-Brandenburg. In der Lausitz streiken sehr wenige Mitarbeiter und in Mecklenburg gar keine. Die bisherige, ausgesprochen große Geduld der Fahrgäste ist nun am Ende und es kommt bereits zu Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gegenüber den nichtstreikenden Mitarbeitern.

„Wir möchten in aller Form unser Bedauern über die unglückliche Situation zum Ausdruck bringen, jedoch sind unsere arbeitenden Mitarbeiter vor Ort definitiv die falsche Stelle, um seinem Ärger Luft zu machen“, so Bernd Wölfel, Geschäftsführer der ODEG.

Bis auf weiteres gilt der Basisfahrplan, der den Fahrgästen einen zuverlässigen 2-Stunden-Takt gewährleistet. Dieser Fahrplan wird aufrechterhalten, solange zu befürchten ist, dass weiterhin gestreikt wird. „Die Taktik der GDL sah bisher so aus, dass unmittelbar nach Wiedereinführung des regulären Fahrplans neue Streikaktionen begonnen haben. Dies hatte zur Folge, dass Fahrgäste buchstäblich im Regen stehen gelassen wurden. Das möchten wir keinem Fahrgast mehr zumuten und haben uns daher entschieden, bis auf weiteres auf die streikbereiten Mitarbeiter zu verzichten.“ so Bernd Wölfel.

Zur Lösung des Konflikts ist es notwendig, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL von ihren überhöhten diktatorischen Forderungen abrückt und an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Das Angebot der ODEG steht weiterhin, den Haustarifvertrag in den nächsten beiden Jahren um je 3% zu verbessern und diverse Sozialleistungen umzusetzen.

Bernd Wölfel: „Die ODEG wird sich nicht dem Tarifdiktat der GDL beugen, sondern verantwortungsbewusst die besten Bedingungen für alle, Fahrgäste, Mitarbeiter und Aufgabenträger, aushandeln“.

Wir fordern die GDL auf an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Wie der Vorsitzende des GDL-Bezirks Nord, Lutz Schreiber, gestern richtig gesagt hat: „Tarifkonflikte werden am Verhandlungstisch gelöst, und nicht durch die unnötige Ausweitung des Arbeitskampfes (…)“. Die ODEG begrüßt diese Ansicht und ist zu Verhandlungen bereit.
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Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Tewes / Herr Kiehn unter 030 / 5 14 88 88 88 oder presse@odeg.info gern zur Verfügung.

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