ODEG Süd-Mecklenburg

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Archiv Pressemitteilungen aus Süd-Mecklenburg

08. Dezember 2004

"ODEG verbindet Menschen" Start auf vier Linien in Berlin-Brandenburg

115 neue Arbeitsplätze – 25 neue Züge – Qualitätsverbesserung

Pünktlich zum Beginn des Winterfahrplans am 12. Dezember 2004 fällt der Startschuss für die Betriebsaufnahme von vier Strecken der ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH im Ostnetz Brandenburg.

Dietmar Knerr, einer der beiden Geschäftsführer der ODEG: „Wir freuen uns sehr, dass es endlich los geht. Die Kunden stehen für uns im Mittelpunkt. Wir sind überzeugt, dass wir einen qualitativ hochwertigen Verkehr im Ostnetz Brandenburg anbieten.“

Der Brandenburgische Verkehrsminister Frank Szymanski begrüßt das gemeinsame Engagement der Hamburger Hochbahn AG und der Prignitzer Eisenbahn GmbH in Brandenburg: „Wir freuen uns über ein neues engagiertes Eisenbahnunternehmen, das im Wettbewerb erfolgreich war. Unser gemeinsamer Erfolgsmaßstab ist eine wachsende Zahl zufriedener Fahrgäste.“

Insgesamt werden 25 neue Regionalzüge des Typs Regio-Shuttle RS1 der Firma Stadler im typischen „ODEG-Gelb“ eingesetzt, um jährlich 3,5 Mio. Zugkilometer zu fahren.

115 neue Arbeitsplätze – davon 64 Fahrer und 30 Zugbegleiter – sind direkt bei der ODEG entstanden. In der Region sind es noch mehr, denn die Fahrzeuge werden in Pankow gefertigt und die Dienstkleidung wurde von einem Berliner Modeinstitut hergestellt. In Eberswalde baut die ODEG zurzeit einen Betriebshof mit Werkstatt, in dem weitgehend Handwerker und Unternehmen aus der Region beschäftigt werden.

Der Komfort für die Fahrgäste ist, wie aus Süd-Mecklenburg gewohnt, hoch: Bei etwa 60 Prozent aller Fahrten sind Zugbegleiter an Bord, die Züge sind klimatisiert, behindertenfreundlich und mit großem Mehrzweckbereich ausgestattet. Der Sicherheitsstandard ist mit Videoaufzeichnung, großer Personalpräsenz und Fahrgastsprechstellen in allen Fahrzeugen auf höchstem Niveau. Alle Züge fahren mit Biodiesel und sind emissionsarm.

Auf allen Strecken gelten die gewohnten Konditionen des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg).

Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des VBB: „Wir freuen uns, einen neuen kompetenten Partner im Verbund begrüßen zu können. Als Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ist es unser Ziel, den Öffentlichen Nahverkehr der beiden Länder ständig weiterzuentwickeln und im Sinne der Fahrgäste qualitativ zu verbessern. Der VBB hat bei der Vergabe des Ostnetzes besonderen Wert auf die Integration des Angebotes der ODEG in den regionalen Nahverkehr gelegt. Auch auf die Ausstattung der Fahrzeuge für mobilitätseingeschränkte Kunden legt der VBB besonderen Wert. Für ein kundenorientiertes Verkehrsangebot wird der VBB auch zukünftig seine Erfahrungen für qualifizierte Ausschreibungsverfahren im ÖPNV zur Verfügung stellen."

Die ODEG hat sich zum Ziel erklärt, für die Kunden insbesondere die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit als Qualitätsmerkmal zu verbessern. Die flexible Fahrzeugdisposition und die zentrale Lage der Betriebsleitung in Lichtenberg werden schnelles Handeln im Störungsfall ermöglichen.

Diese guten Argumente überzeugten die Aufgabenträger Berlin und Brandenburg, die ODEG für die nächsten 10 Jahre mit der Verkehrsleistung zu betrauen. Gemeinsam mit dem VBB und regionalen Partnern möchte die ODEG neue Impulse für mobiles Leben im Alltag und in der Freizeit setzen.

Das Ostnetz umfasst die Regionalbahnlinien Berlin-Lichtenberg–Tiefensee (OE25), Lichtenberg–Beeskow–Frankfurt/Oder (OE36), Lichtenberg–Eberswalde–Frankfurt/Oder (OE60) und Eberswalde–Templin (OE63).

Die bisher gesammelten Erfahrungen der ODEG in Süd-Mecklenburg und die vielen positiven Rückmeldungen aus dieser Region lassen einen reibungslosen Betriebsstart in Brandenburg erwarten.